Einfach entspannt leben

Einfach entspannt leben

Warum Entspannung im Stressmanagement so wichtig ist

Entspannung bedeutet nicht, krampfhaft zu versuchen, sich zu konzentrieren und die Gedanken wegzuschieben um dann schließlich zu erkennen: "Das geht bei mir offenbar nicht" bzw. "funktioniert bei mir nicht". 

 

Entspannungstechniken bzw. Entspannungsmethoden sind eine ganz wunderbare Möglichkeit, vorhandenen Stress auszugleichen, zu sich selbst zu finden, zur Ruhe zu kommen und ein einzigartiges Gefühl der inneren Ruhe und Gelassenheit zu spüren. Und das ganz ohne Anstrengung!  Und  regelmäßige Entspannung durch eine Entspannungstechnik ist deshalb so wichtig, weil Stress vielfältige direkte körperliche und seelische Auswirkungen hat, die es gilt, auszugleichen, um gesund, fit und leistungsfähig zu bleiben. 

Welche Entspannung passt zu mir?

Bei früheren Studien sind Stressforscher von gleichen Voraussetzungen aller Teilnehmer und somit auch von der gleichen Wirksamkeit der angewendeten Stressbekämpfungsmaßnahmen ausgegangen. Mittlerweile hat die Wissenschaft aber erkannt, dass das Individuum Mensch auch individuelle Stress Gegenmaßnahmen braucht. Das heißt, DEN ultimativen Rat für bessere Stressbewältigung gibt es nicht, für eine optimale Wirkung müssen die Einzel- massnahmen individuell angepasst und aufeinander abgestimmt werden.

 

Und es bringt nichts, eine Entspannungsmethode zu erlernen,  wenn  man sie nachher nie anwendet, weil man keinen Draht zu ihr findet und deshalb auch keine positive Wirkung spürt. Also gilt es, die jeweils richtige Methode zu finden, die die notwendige Entspannung/Entlastung bringt und und bestenfalls dazu noch Freude und gute Laune. 

 

Es lohnt sich also unbedingt, vorher zu überlegen: Bist du jemand, der sich einigermaßen gut konzentrieren kann und zumindest eine durchschnittliche Vorstellungskraft hat, also mit Übungen, ich nenne sie immer "Kopfübungen" was anfangen kann oder bist du eher der Bewegungstyp, auch wenn die Bewegungen nur minimal sind oder eben sehr langsam ausgeführt werden? Was sagt dir mehr zu? Die Antwort darauf bringt uns der Sache  näher, denn es grenzt die Methoden ein.

 

Beispiele reine Imaginationstechniken:

  • Autogenes Training
  • klassische Meditation
  • Biofeedback

Beispiele Entspannungstechniken mit leichten Bewegungen:

  • Atemtechniken 
  • Muskelentspannung nach Jacobson (PMR)
  • Akupressur
  • Tai Chi
  • Qi Gong
  • Yoga 
  • Achtsamkeit

 

Wichtig: Wenn du deinen Körper lockerst, dann lockert sich auch dein Geist! Und das gilt umgekehrt genauso: Wenn du deinen Geist lockerst, dann lockert sich auch dein Körper.

Wie entspannt man am besten bei Stress

Oft wünschen wir uns als Ausgleich zu Hektik und Stress einfach die Füße hochzulegen und nichts zu tun. Doch Couchsurfing und Ablenkung in Form von TV-Berieselung reicht nicht, um sich ausreichend zu erholen und zu regenerieren und um fit, gesund und leistungsfähig zu bleiben.

 

Da der Körper bei Stress auf Hochtouren läuft und direkte Auswirkungen hat auf Puls, Blutdruck, Arterien, Atmung, Muskeln, Nervensystem usw. ist ein aktiver Ausgleich nötig.  In der Entspannung senkt sich durch die tiefere, bewusstere Atmung der Puls, der Blutdruck sinkt, die Muskeln entspannen sich und lassen dadurch den Sauerstoff im Blut besser durch den Körper fließen und somit kann die schädliche Wirkung von Stress ausgeglichen werden. 

Entspannungstechniken

Entspannung und Atmung

Atem ist die Voraussetzung für Leben und Sauerstoff das Lebenselixier schlechthin. Ohne Sauerstoff gäbe es kein Leben. Jede Körperzelle braucht zum Leben Sauerstoff, Wasser und Nahrungsstoffe. Je mehr wir davon zur Verfügung haben, um so mehr Lebensenergie und Vitalität ist in uns.

 

Ein Mensch kann ca. 1 Monat ohne feste Nahrung auskommen, ca.  1 Woche ohne Flüssigkeit, aber nur ungefähr 2 Minuten ohne Sauerstoff, bevor er ohnmächtig wird und seine Gehirnzellen absterben. Trotzdem verschwenden wir in der Regel keinen Gedanken an unsere Atmung. Das sollten wir aber, denn eine bewusste Atementspannung wirkt beruhigend und harmonisierend.

 

Die Atmung ist das vermittelnde Prinzip zwischen geistig-seelischem und körperlichem Geschehen. Das war schon den Lateinern bekannt, weswegen sie einen Begriff haben für Geist und Atem. Die beste Methode für eine ausreichende Sauerstoffzufuhr ist daher richtiges, bewusstes und tiefes atmen.

Frau, die entspannt eine Tasse Tee trinkt

Eine Anleitung zur Entspannung /Übung für die richtige Atmung

Atme immer erst durch die Nase, damit die Luft auf diesem Weg erwärmt, die Nase befeuchtet und von Verunreinigungen befreit wird

Sitze mit geradem Rücken, so dass der Brustkorb nicht eingeengt wird

Mache deine Atemübung am besten am offenen Fenster oder im Freien 

Konzentriere dich beim Einatmen ganz auf das Ausdehnen von Brustkorb und Bauch
Ziehe beim Ausatmen den Bauch soweit wie möglich ein, um die verbrauchte Luft ganz auszustoßen

Das Ausatmen sollte etwas länger dauern als das Einatmen

Verfolge für rund 10 Minuten wie der Atem kommt und geht, in gleichmäßigem Rhythmus, dein Bauch sich hebt und senkt

Entspanne dich und komme innerlich zur Ruhe. Atme alle negativen, bedrückenden und krankmachenden Gedanken aus und nimm bewusst Licht, Sonne und positive Gedanken  in dich auf.  Stell dir vor, wie 

 

Nur 10 Minuten Tiefenatmung täglich verschaffen dir mehr Energie, Heiterkeit und Ausgeglichenheit, verschönern das Gesicht und erfüllen die Augen mit Glanz.

Wann entspannen?

Wann immer es geht! Wichtig ist vor allem, regelmäßig zu entspannen und nicht nur  bei Bedarf, also wenn Not am Mann ist. Denn mit jeder Übung steigt die Fähigkeit, schneller und besser zu entspannen. Und lieber 3x die Woche für 10 Minuten, als einmal die Woche für eine Stunde. Dies senkt ganz allgemein das Stresslevel und schon somit die Gesundheit, da Stress  direkte körperliche Auswirkungen hat wie zum Beispiel:

- Das Herz schlägt schneller, der Blutdruck steigt, die Atmung wird oberflächlicher und schneller

- Die Muskeln spannen sich an

- Die Pupillen erweitern sich

- Das Nervensystem schaltet auf Erregung und Aktivität um

- Das Immunsystem wird heruntergefahren

- Es wird vermehrt Schweiß produziert 
usw.

 

Die goldene Regel im Stressmanagement lautet: "Auf Anspannung sollte immer Entspannung folgen!"

Entspannung bei Migräne

Die Migräneforschung hat in den letzten Jahren Fortschritte gemacht, wobei sich Wissenschaftler in einigen Fragen immer noch nicht einig sind. So ist hier von "einer Vielschichtigkeit einer Migräne in der Komplexität der beteiligten genetischen Komponenten" die Rede. Das heißt nichts anderes, als dass verschiedene genetische Faktoren eine Rolle spielen, deren Zusammenwirken jedoch letztendlich nicht klar sind, da das Thema sehr komplex ist. Es spielen hier gereizte bzw. überaktive Nervenzellen mit der Ausschüttung entsprechender Botenstoffe, als auch die Blutgefäßwände und die Hirnhaut eine Rolle, die letztendlich dazu führen, dass die Blutgefäße pulsieren und der typisch pochende Migräneschmerz entsteht, der durch jede Bewegung des Kopfes verstärkt wird.

 

Aus eigener Erfahrung mit meiner jahrzehntelangen Migräne kann ich sagen, dass ich mittlerweile natürlich weiß, dass meine Mutter mir diese Veranlagung vererbt hat und ich mich noch erinnern kann, dass sie mir schon als Kind gesagt hat, ich solle bitte draußen spielen, weil sie Schmerzen hatte,  sich hinlegen musste und Ruhe und Dunkelheit brauchte. Viel später, nach diversen Therapieversuchen und Medikamenten sowie dem Führen eines Migräne Tagebuchs kann ich sagen, dass die tatsächlichen Auslöser bei  mir immer noch nicht benannt werden können und ich denke, dass es ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren ist, was die Migräne auslöst, also wieder diese Komplexität der Dinge. So hat meine Ernährung keine Aufschlüsse gebracht und ich vermute, dass die Veranlagung eben grundsätzlich vorhanden ist, die Auslöser jedoch dann unterschiedlich, wie z. B. Wetterumschwung, Hormone usw.

 

 

Migräne entsteht also, zumindest "meist" nicht allein durch Stress, kann aber das eine oder andere Mal sicher ein Auslöser sein, wenn man sich nochmals die überaktiven bzw. gereizten Nervenzellen vor Augen führt. Daher ist es wichtig, eine Entspannungsmethode zu lernen, um sein Stresslevel zu senken, "herunterzufahren" und die gereizten Nerven zu beruhigen, um einer stressbedingten Migräne vorzubeugen. So bin übrigens auch ich bereits vor langer Zeit zur Entspannungstechnik gekommen, die mir auf meinem Weg mit der Migräne sehr geholfen hat und die ich nur empfehlen kann.

Entspannung bei Tinnitus

Stress kann Tinnitus auslösen. Wer zu viel  du um die Ohren hat, dem fangen sie bald an in Form eines Tinnitus zu pfeifen. Das kann ein paar Tage oder Wochen anhalten. Es kann aber auch ein Hörsturz folgen und die Beschwerden bleiben dauerhaft bestehen. Es folgt also ein unangenehmes Pfeifen, Dröhnen, Brummen oder Rauschen, dass nur der Betroffene selbst hören und ihn zur Verzweiflung bringen kann. Vielen Menschen hilft die Infusionstherapie, wenn sie schnell erfolgt, allerdings ist eine dauerhafte Verminderung der Hörleistung ebenfalls ein Risiko. Es gibt neuere Ansätze zur Therapie, die mit Gegengeräuschen arbeitet, um den Tinnitus bzw. die Wahrnehmung in den Hintergrund treten zu lassen. 

Umso wichtiger ist es bei ständigem Stress rechtzeitig vorsorgende und ausgleichende Maßnahmen zu treffen, um Stress durch Entspannung auszugleichen, bevor ein Tinnitus auftritt.

Biofeedback-Methode

Durch die Biofeedback- Methode ist es möglich, Stress sichtbar zu machen. Dabei stellt ein spezielles Computerprogramm das eigene Stresslevel als Linie auf dem Bildschirm dar.  Dafür werden Elektroden auf der Haut aufgebracht, was völlig schmerzfrei ist. Die Elektroden messen Leitfähigkeit und Körpertemperatur  der Haut und machen die Ergebnisse sichtbar. Dadurch ist ersichtlich, dass man ursprünglich unbewusste Körpervorgänge bei Stress kontrollieren und verändern kann, da durch bewusstes entspannen ersichtlich ist, dass die Stresskurve direkt beeinflussbar ist und sinkt. Dies wird in mehreren Sitzungen geübt.

Die Biofeedback-Methode ist eine der wenigen alternativen Methoden, die wissenschaftlich gut erforscht und deren Wirksamkeit schulmedizinisch anerkannt sind.

Progressive Muskelentspannung (PMR)

Die Progressive Muskelentspannung (PMR) ist eine Methode, die zur Stressbewältigung eingesetzt werden kann. Erfunden wurde die Methode vom amerikanischen Arzt Edmund Jacobsen in den 1920er Jahren. Er gilt auch als Begründer der Biofeedback-Methode. (Link)

 

Bei der Progressiven Muskelentspannung lernen wir,  den Unterschied zwischen Anspannung und Entspannung in der Muskulatur wahrzunehmen. Einzelne Muskelgruppen werden bewusst angespannt und anschließend entspannt. Dadurch ist es  mit der Zeit möglich, vorhandene körperliche Anspannungen zu erkennen und zu lösen.

 

Die  Progressive Muskelentspannung ist ein  körperlich orientiertes Entspannungsverfahren, bei der neben der Entspannung der Muskulatur auch körperliche Anzeichen von Stress, wie innere Unruhe, Nervosität, Herzklopfen oder Zittern zurückgehen, sich die seelische Anspannung verringert und man  so Alltags-Stress-Situationen ruhiger und gelassener gegenüber tritt. Es lockern sich dadurch Körper UND Geist! 

 

Die Muskelentspannung/Muskelrelaxation kann helfen:

- Wohlbefinden und  Körperwahrnehmung zu steigern

- den Geist zu beruhigen

- die Konzentration zu schärfen

- bei Schlafstörungen 

- bei Angstzuständen

 

Die Progressive Muskelentspannung ist eine geeignete und wirkungsvolle Hilfe für alle Menschen, die Schwierigkeiten haben, sich innere Bilder vorzustellen, wie dies zum Beispiel bei der Meditation oder der Hypnose der Fall ist. 

Autogenes Training

Das Autogene Training wurde vom Nervenarzt Johannes Heinrich Schultz (1884 - 1970) entwickelt und führt mit Hilfe bestimmter Techniken zu Entspannung und Selbstbeeinflussung (Autosuggestion).  Es kann zur Entspannung oder auch bei verschiedenen Beschwerden/Erkrankungen eingesetzt werden. Gute Erfolge hat es nachweislich bei Stress, Kopfschmerzen, nervösen Herz-Kreislauf-Beschwerden, Bluthochdruck, Magenbeschwerden, Migräne, Schlafstörungen, Muskelverspannungen, Asthma usw. 

Kontraindikationen sind schizophrene Störungen, schwere Angststörungen oder Depressionen. Auch bei einigen bereits bestehenden Herzerkrankungen ist vorher der Arzt zu fragen. 

Die Übungen können im Liegen oder in der sogenannten Droschkenkutscherhaltung, auf einem Stuhl sitzend, stattfinden. In der ersten Stufe geht es darum, durch das eigene Vorstellungsgefühl ein angenehmes Schweregefühl in den Gliedmaßen zu spüren, in der zweiten Stufe geht es um ein Wärmegefühl. Das ist in etwa so, als wenn man sich sein Lieblingsgericht  vorstellt und einem dabei das Wasser im Munde zusammenläuft. Dabei werden Signale und Botenstoffe im Gehirn aktiviert, die zur Erweiterung der Gefäße führen und somit zu der entsprechenden Empfindung führen. Gut geübte sind in der Lage, in wenigen Minuten in eine tiefe Entspannung zu kommen und können diese Fähigkeit zum Beispiel in der Arbeitspause nutzen, um sich zu regenerieren und mit frischer Kraft und Energie wieder an die Arbeit zu machen. 

Frau, die ganz entspannt auf einem Felsvorsprung sitzt
Entspannung = Erholung + Regeneration

Stressbewältigung durch Meditation

Das lateinische Wort "meditation" bezeichnet die "Ausrichtung zur Mitte". Gemeint ist dabei in erster Linie zu sich selbst zu finden und den nötigen Ausgleich zu finden. Meist geschieht das in deinem Zustand der Klarheit und Konzentration.  Diesen Artikel bewusst, aufmerksam und konzentriert zu lesen ist also bereits eine Form der Meditation.

Es gibt jedoch viele verschiedene Arten zu Meditieren und entspricht nicht unbedingt dem weitverbreiteten "Ommmm", weißgewandet im Lotussitz zu sitzen, die Arme auf den Knien abgelegt und mit Daumen und Zeigefinger einen Kreis bildend, von Räucherstäbchen und mystischer Musik umgeben, die Aufmerksamkeit nach innen gerichtet und tief in sich selbst versunken, Zeit und Ort vergessend. Ja, das gibt es und es ist für Menschen in Ordnung, denen das zusagt. Es gibt jedoch auch andere Meditationsverfahren.

 

 

Eine Form der Meditation ist es zum Beispiel auch, durch das Spielen eines Instruments zu meditieren. Der Zustand entsteht meist von selbst, wenn du das Gefühl hast, du bist mit deinem Instrument und der Musik auf besondere Art und Weise verbunden, du gehst darin auf und es macht Spaß. 

Durch Hypnose in Tiefen-Entspannung und in Erholung und Regeneration

Viele Menschen denken offenbar, dass Hypnose hauptsächlich bzw. ausschließlich dafür da ist, Probleme mit Hilfe des Unterbewusstsein zu lösen, die ansonsten unlösbar scheinen. Das ist richtig, jedoch kann die Hypnose noch viel mehr. 

Ziel ist es zuerst auf die sogenannte Alpha-Ebene zu kommen, auf der die  direkte Kommunikation mit dem Unterbewusstsein erst möglich ist, um dort näheres über das Problem bzw. auch über die Gründe, die einen blockieren, ein bestimmtes Ziel zu erreichen zu erfahren und um entsprechende Suggestionen zu hinterlegen/zu verankern.  Dies ist ein Zustand erhöhter Aufmerksamkeit und Entspannung. Die Messung im EEG und verschiedene Studien haben nachgewiesen, dass Alphawellen in ihrer Frequenz zwischen dem Wachzustand (Beta-Wellen) und Schlafzustand (Delta-Wellen) liegen und eine Unterstützung hier sehr effektiv und effizient ist. Beispiele, die das belegen gibt es auf der Seite der Uni Tübingen. 

 

So gibt es auch Hypnose-Sitzungen, die ausschließlich der Entspannung, Erholung und Regeneration dienen, Kraft und Energie geben und in denen quasi eine imaginäre Reise zu unterschiedlichsten Zielen gemacht wird wie zum Beispiel eine Reise ans Meer oder in die Berge. Teilnehmer berichten anschließend von einem frischen und erholten Gefühl, wie nach einem Kurzurlaub.

Hilfsmittel zur Entspannung

Welcher Tee zur Entspannung

Die bekanntesten Kräuter, die helfen zu  beruhigen und entspannen sind Kamille, Zitronenmelisse, Weißdorn, Johanniskraut und Baldrian. Zudem gibt es von bekannten Teeherstellern mittlerweile allerlei Teemischungen. Allerdings bin ich selbst bei Teemischungen vorsichtig geworden und bevorzuge solche ohne exotisches Beiwerk, da dieses meist nicht aus natürlichen Früchten, sondern aus künstlichen Aromen hergestellt wird, was wiederum  dem Zweck an sich widerspricht.

Welcher Sport zur Entspannung

Grundsätzlich ist jede Art von Bewegung ein wichtiges Mittel zur Stressbewältigung, sofern er nicht zusätzlich Leistungsdruck oder Stress erzeugt. Das kann also auch der regelmäßige Spaziergang sein. Einfach eine gewisse Anzahl Schritte gehen, Sauerstoff zu tanken und bildschirmgeplagten Augen eine Abwechslung gönnen, um abzuschalten und sich auszugleichen. Wobei die Betonung auf Regelmäßigkeit liegt. Lieber mehrere kleinere Einheiten über die Woche verteilt, als eine große Einheit am Stück. Außerdem sollte die Art der Bewegung Spaß machen und keine zusätzliche unliebsame Pflicht darstellen, die wiederum zu Anspannung führt.

Welcher Duft zur Entspannung

Auch unser Riechorgan, unsere Nase, kann zur Entspannung beitragen. Einige Tropfen von einem ätherischen Öl in der Wohnung verteilt, auf Kissen, Decken oder in einem Verdampfer zusammen mit Wasser helfen das Öl zu verteilen.  Ätherische Öle mit entspannender Wirkung sind zum Beispiel Lavendel, Vanille, Rosmarin, Bergamotte, Zedernholz, Sandelholz, Jasmin oder auch Kamille.

 

Achtung: Man kann ätherische Öle auch auf die Haut auftragen und zum Beispiel mit Körperlotion mischen, doch dafür brauchen sie 100% reine Bioqualität. Wichtig zu wissen, sie können jedoch trotz dieser Bioqualität Hautreizungen bzw. allergische Reaktionen hervorrufen, da sie hochkonzentriert. Vorsicht ist auch geboten nach dem Auftragen, gründlich die Hände waschen, so dass nichts in die Augen gelangt.

Welche Farben zur Entspannung

Farben haben eine ganz besondere Wirkung auf unseren Körper und die Psyche und basieren auf Erkenntnissen, dass sowohl Licht als auch Farbe Lebewesen positiv und auch negativ beeinflussen kann. Diese Erkenntnis wird in der Farb- und Farblichttherapie, im Feng-Shui, aber auch im Wellness Bereich und im Marketing eingesetzt.

 

Farben zum Beruhigen, Entspannen und Regenerieren: 

Grün:  In der Farbenlehre symbolisiert die Farbe grün die Natur wie in Wald und Wiese. Wirkt  beruhigend, regenerierend und erfrischend

Blau: Wird beruhigend, entspannend und kühlend, kann bei Schlafstörungen helfen

Indigo: Hilft gegen Unruhe und Nervosität

 

TIPP: Die entspannende Wirkung dieser Farben auch in die Wohnung holen, in Form von Pflanzen, Möbelstücken, Wohnaccessoires, Wandfarben, Bildern usw.

Welche pflanzlichen Hilfsmittel können helfen, besser zu entspannen?

In der Naturheilkunde von Blüten und Kräutern gibt es eine Reihe von Mitteln, die wir heute wieder entdecken und die helfen können,  zu entspannen wie zum Beispiel Bachblüten. Die Wirkungsweise wurde von einem englischen Arzt mit dem Namen Dr. Bach entdeckt. Dabei werden die Blüten in einem speziellen Herstellungsverfahren zunächst in die Sonne gelegt, um die energetischen Schwingungen auf die Flüssigkeit zu übertragen. Durch diese Schwingungsenergie soll es möglich sein, Körper, Geist und Seele ins Gleichgewicht zu bringen und zu harmonisieren.  Es gibt Bachblüten, die  beispielsweise bei Erschöpfung und Überforderung, bei Schuldgefühlen und bei mangelnder Fähigkeit zu entspannen - ständig unter Strom stehen -  helfen  können. Das ist eine sanfte Methode, die unterstützend helfen und Symptome lindern kann. Allerdings räumen Bachblüten nicht die seelischen Ursachen  aus und können daher lediglich eine Ergänzung sein.  

 

Schüßler-Salze sind alternativmedizinische Präparate von Mineralsalzen in homöopathischer Dosierung (Potenzierung). Diese können ebenfalls hilfreich sein, da sie einen gestörten Mineralstoffhaushalt normalisieren können.  

 

Ginseng, auch als Menschenwurzel bekannt und wissenschaftlich durch Studien bestätigt kann helfen gegen Müdigkeit, Energiemangel und Erschöpfung.

 

Vitamine und Mineralstoffe: Am gängigsten eingesetzt wird Vitamin C,  dass eine Zentrale Rolle bei der Bildung von Hormonen einnimmt, und das Immunsystem stärkt,  Vitamine aus der B-Gruppe, die für das menschliche Nervensystem gebraucht werden und ohne die, die Reizbarkeit und das Erregungsniveau steigt sowie der Mineralstoff Magnesium, eine der wichtigsten Substanzen in Verbindung mit Stress. Ein Magnesiummangel kann erhöhte Nervosität und Unruhe sowie Konzentrations- und Schlafmangel verursachen.

 

Bei der Beratung und Auswahl geeigneter Ergänzungsstoffe helfen Arzt, Heilpraktiker bzw. Apotheker.

Stress und Ernährung

Was hat Stress mit Ernährung zu tun? Eine ganze Menge. Die Ernährung hat einen wesentlichen Anteil daran, wie der Körper funktioniert und wie gesund die Psyche ist und die Stabilität dessen beeinflusst wie der Mensch in Beruf und Alltag auf Stressreize reagiert. Hier kommt wieder die bereits erwähnte Wechselwirkung zwischen Körper und Geist ins Spiel. 

 

Industriell zubereitete Nahrungsmittel sind möglichst zu vermeiden, denn sie enthalten zu viele künstliche Zusatzstoffe und zu viel Zucker , was den Körper belastet. In jedem Fall sind möglichst pflanzliche, naturbelassene und vollwertige Nahrungsmittel zu bevorzugen, da sie in ihrem Verhältnis von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß im optimalen Verhältnis stehen und viele Vitamine und Mineralstoffe enthalten, die das menschliche Nervensystem unterstützen und für die Stressbewältigung wichtig sind.

 

Es heißt nicht umsonst: DU BIST, WAS DU ISST!

 

Zwar geben Lebensmittel mit einem hohen Zucker- oder Kohlenhydratanteil schnell verfügbare Energie, da die Glucose schnell in die Blutbahn gelangt, der Blutzuckerspiegel sinkt aber genauso rapide wieder ab. Dadurch kommt es zu massiven Schwankungen des Blutzuckers, was den Körper stresst.

 

Zuviel Zucker,  minderwertige und inhaltslose Fette und Kohlenhydrate stressen den Körper und somit auch den Geist. 

Mehr Informationen zum Thema Entspannung und Entspannungsübungen

Die folgenden Podcast Folgen könnten ebenfalls interessant sein. Mein Stressmanagement-Guru Podcast ist auf allen gängigen Plattformen wie itunes, spotify und deezer verfügbar. Der Klick auf den Link führt direkt zur jeweiligen Folge bei https://www.podcast.de, da dort das Hören ohne Registrierung möglich ist. 

 

#4 Autogenes Training - trotz langweiliger Entspannungsübungen zum Erfolg?

#6 Die 7 Punkte Anleitung zur Gehmeditation

# 39 Lerne die Entspannungsmethode, die SOFORT wirkt

#40 3 Voraussetzungen, damit es mit der Entspannung klappt

#44 Wie du deine Atmung als Stressbremse nutzen kannst - Eine kleine Atemmeditation zum üben

#45 Achtsam entschleunigen - Wie du aus dem Autopilot aussteigst 

 

Wer eine Entspannungstechnik lernen oder sich auch nur berieseln lassen möchte zur besseren Stressbewältigung, der  findet in meinem  Shop:
MP3 "Effiziente Stressbewältigung durch Tiefenentspannung" 

Audiokurs: Progressive Muskelentspannung (PMR) lernen + MP3 "Erholsam schlafen

 

Hier gibt es das Video "Entspannter leben" von Home & Relax, indem 13 Experten Fragen zu Stress und Entspannung beantworten und bei dem ich mitwirken konnte: https://www.youtube.com/watch?v=-PbWLl1sal4

 

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